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Pressemitteilung-Detail

Richtigstellung Veröffentlichung dpa Themendienst

Richtigstellung in Bezug auf eine Veröffentlichung im dpa Themendienst vom 07.11.2022:

Adelheid Gottwald, stellv. Vorsitzende von Paulinchen e.V., wurde im Interview mit dem dpa Themendienst falsch zitiert. Nach Korrektur der dpa möchte Paulinchen die Maßnahmen im Notfall eines Verbrennungs- oder Verbrühungsunfalls nochmals aufgreifen. Paulinchen hält sich dabei an die Vorgaben der Leitlinie zur Behandlung thermischer Verletzungen im Kindesalter (Verbrennung, Verbrühung). https://register.awmf.org/assets/guidelines/006-128l_S2K_Thermische_Verletzungen_Kinder_2015-04-abgelaufen.pdf

 

Erste Hilfe im Notfall:

·  Ruhe bewahren

·  Notruf 112 alarmieren

·  Rufen Sie immer den Rettungsdienst, wenn sich Ihr Kind schwer verletzt hat. Mit kleineren Verletzungen gehen Sie zu Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin.

Verbrennung: Die eingebrannte Kleidung nicht entfernen.

Verbrühung: Die durchnässte Kleidung sofort ausziehen, auch die Windel.

Feuer: Flammen durch Wälzen am Boden, mit einer Decke oder mit Wasser löschen.

Strom: Bei Stromunfällen sofort den Stromkreis abschalten. Auf Eigensicherung achten!
 

Kühlen:

·  Kleinere Verbrennungswunden zur Schmerztherapie ca. 10 Minuten mit handwarmem Wasser kühlen (ca. 20 °C), bis der Rettungsdienst eintrifft.

·  Wichtig: Wegen Unterkühlungsgefahr nur die verletzten Stellen kühlen, niemals das ganze Kind kalt abduschen.

·  Nicht kühlen: großflächige Verletzungen (mehr als 15 % der Körperoberfläche), Neugeborene, Säuglinge und bewusstlose Personen, sowie am Körperstamm und am Kopf.

Achtung: Niemals Hausmittel wie z. B. Mehl, Zahnpasta oder Öl auf Brandwunden geben.