Unter dem Motto „Vorsicht, heiß!“ fand am 7. Dezember 2020 der „Tag des brandverletztenKindes“ statt.

„Kinder im Alter von 0-5 Jahren bilden bei thermischen Verletzungen die Hochrisikogruppe. Besonders unterschätzt werden heiße Flüssigkeiten, wie z. B. Tee oder Kaffee, welche die sensible Kinderhaut schon ab 52° C langfristig schädigen“, erläutert Prof. Dr. med. Marcus Lehnhardt, Präsident der Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin. Das gemeinsame Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor Verbrennungs-und Verbrühungsunfällen zu schützen und für Gefahren zu sensibilisieren und zu zeigen, wie man diese folgenschweren Unfälle verhindern kann. Weitere Infos in der Pressemeldung zum „Tag des brandverletzten Kindes” 2020.

 


Nichts Heißes essen oder trinken, während ein Kind auf dem Arm oder Schoß ist.


Heißgetränke nie zu nah an den Rand von Tisch- und Arbeitsplatte oder auf dem Boden abstellen.

Keine herabhängenden Tischdecken verwenden; Kinder könnten sich daran hochziehen.

 

Wasserkocher und andere elektrische Geräte immer außer Reichweite von Kindern stellen. Vorsicht mit herabhängenden Kabeln!

 

Kinder von heißen Flächen wie Herdplatten, Kaminöfen und Backöfen fernhalten.


Immer auf den hinteren Herdplatten kochen und die Griffe von Töpfen und Pfannen nach hinten drehen. Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern, damit Kinder nicht auf heiße Platten fassen oder Töpfe auf sich herabziehen können.

 

Badewassertemperatur immer kontrollieren, niemals nur heißes Wasser einlaufen lassen. Wasserhähne mit Thermostat sichern.

 

Wärmflaschen mit Wasser unter 50° Celsius befüllen und die Flasche gut verschließen (bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern nicht verwenden).