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30-jähriges Vereinsjubiläum

30 Jahre Paulinchen e.V., 30 Jahre Hilfe und Unterstützung für Familien mit brandverletzten Kindern, 30 Jahre, in denen viel aufgebaut, bewegt und geschaffen wurde. Als Dr. Gabriela Scheler und Adelheid Gottwald 1993 den Verein gründeten, hätten sie nicht gedacht, dass daraus eine Organisation entsteht, die auch 30 Jahre später so viel leistet. Entstanden ist eine bundesweite Anlaufstelle, an die sich Familien mit brandverletzten Kindern jederzeit wenden können.

Unsere medizinischen Gründerväter, Professor Martin Meuli aus Zürich, Professor Alfred Berger und Dr. Ulrich Hofmann aus Hannover, haben Paulinchen e.V. damals sehr unterstützt, motiviert und dem Verein viele Türen geöffnet. Wir haben Kontakte zu allen Zentren für schwerbrandverletzte Kinder geknüpft und dort viele Paulinchen-Freunde und Förderer gefunden, die wiederum ihre Kontakte und ihre Expertise eingebracht haben. So entstand über die Jahre ein riesiges Kompetenznetzwerk, das sich auch heute noch ständig vergrößert und das nicht nur die Paulinchen-Projekte und die Beratung stützt, sondern unsere Hauptanliegen teilt: Für jedes einzelne brandverletzte Kind die bestmögliche Versorgung zu erreichen und Kinder vor diesen folgenschweren Unfällen zu schützen. 

Wir danken allen Menschen, die Paulinchen e.V. auf diesem Weg unterstützt und begleitet haben und freuen uns darauf, auch in Zukunft unsere Vereinsziele zu verfolgen: die bestmögliche Versorgung für Kinder und Jugendliche mit einer thermischen Verletzung zu erreichen sowie durch Prävention diese folgenschweren Unfälle zu verhindern.

Zeitstrahl: 1993 bis 2023

 

 

Fotoausstellung

Anlässlich des 30-jährigen Vereinsjubiläums hat Paulinchen e.V. ein Fotoprojekt initiiert. Dafür wurden 17 heute erwachsene „Paulinchen-Kinder“, die vor Jahren eine Verbrennung oder Verbrühung erlitten haben, fotografiert. Die Porträtierten sind durch ihre Eltern, die Beratungshotline oder Projekte wie das Paulinchen-Seminar und das Jugendwochenende eng mit Paulinchen e.V. verbunden.

Bei diesem Fotoprojekt kann der betrachtenden Person so die Möglichkeit gegeben, „hinter die Narbenbilder“ - auf ein Leben mit Narben zu schauen. Dadurch entsteht ein Perspektivwechsel, denn Betroffene werden im Alltag oft angeschaut und haben keinen aktiven Einfluss auf ihre Wahrnehmung. Durch Wort und Bild in der Ausstellung und das Erzählen der ganz persönlichen Geschichten kann im besten Fall ein Stück Deutungshoheit zurückgewonnen werden.

Mit diesem Fotoprojekt möchte Paulinchen e.V. im Rahmen der Feierlichkeiten für betroffene brandverletzte Paulinchen-Kinder „Raum schaffen“. Durch die enge Verbindung jedes Einzelnen zu Paulinchen e.V. wird die Bedeutung einer der Hauptaufgaben des Vereins „Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall zu beraten und zu begleiten,“ besonders deutlich.

Die großformatigen Fotografien wurden, zusammen mit den Texten der Porträtierten, in einer Ausstellung Ende Oktober in Hamburg der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Pressemitteilung, inkl. Pressebilder